Eskimo Joe
Zwischen Indiepop und Stadionrock
Sie können groß und laut, aber auch sensibel und melodisch. Das bewiesen die drei Jungs von Eskimo Joe zuletzt auf dem Hurricane- und dem Southside-Festival in diesem Jahr. Schon mit ihrem Debüt-Album Girl (2004) wurde Eskimo Joe zur Favorite-Alternative-Band der australischen Indie-Szene. Mittlerweile hat die Band, die sich übrigens nach einem Restaurant ihrer Heimatstadt benannt hat, ihr viertes Album herausgebracht. diskutieren weitersagen

Es geht um die Songs
Eskimo Joe zeichnet sich durch perfekt ausbalancierte Arrangements, außergewöhnliche Melodiestärke und eine gute Portion Power aus. „Keiner von uns ist wegen seines Egos in der Band, es geht nur um die Songs“, sagt der Gitarrist Stuart Mc Leod. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass Kav, Joel und mich eine langjährige Freundschaft verbindet. Und sie wird stärker und stärker.“ Nun profitiert auch das neue Album von dieser ehrlichen Einstellung.
Rückkehr an einen ehrlichen Ort
Es war ein Kaffeehaus in Kairo, in dem Chefsongwriter und Bassist Kav Temperley entschied, dass es Zeit für etwas Neues ist: „Ich beschloss, die Rockstar-Figur fallen zu lassen, an der ich so hart gearbeitet hatte.“ Die neue Herausforderung für die Band hieß also, ganz sie selbst zu sein. So schwer es auch war – die Erfahrung war befreiend und das Ergebnis ein wunderbares Album, das die vielleicht schönste Zeit in der 12 Jahre währenden Karriere von Eskimo Joe in knapp 40 Minuten zusammenbringt. „Es ging darum, an einen ehrlichen Ort zurückzukommen“, erklärt Temperley. Nämlich dorthin, woher unsere Songs im Grunde kommen.“ Eskimo Joe haben sich die Freiheit genommen, sich zurückzulehnen und Songs zu schreiben, die einfach aus Ihnen selbst entstanden sind. Gut gemacht, Jungs! www.eskimojoe.net
// Diskografie
| 19.03.2004 | Girl (CD) |
| 14.05.2004 | A Song Is A City (CD) |
| 12.06.2006 | Black Fingernails, Red Wine (CD) |
| 29.05.2009 | Inshalla (CD) |

